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Reviews mehr vergangener als aktueller Spiele der DFB-Elf

Monat: November, 2015

“Rumpelfußball”-Serie Teil 14 – EM 1996 (Viertelfinale): Deutschland 2, Kroatien 1

Durchgewurschtelt

Nach dem Nervenspiel gegen Italien geht es also im Viertelfinale gegen Kroatien. Die deutsche Mannschaft, in der Babbel nach seiner Gelbsperre wieder anstelle von Freund aufläft, Reuter den Gelb-Rot-gesperrten Strunz ersetzt und Scholl für den Formschwachen Häßler ins Spiel kommt, galt auf dem Papier sicherlich als Favorit. Die Kroaten aber weisen auch eine Mannschaft mit lauter bekannten Namen rund um Bilic, Boban und Suker auf. In der Gruppenphase bezwangen sie die Türkei mit 1:0, Europameister Dänemark wurde sogar mit 3:0 abgefertigt. Das postwendende 0:3 im letzten Gruppenspiel gegen Portugal ist mit 7 nicht eingesetzten Stammkräften zu erklären. Trainer Blazevic erntete dafür im Heimatland heftigste Kritik, da man nun gegen Deutschland anstelle von Tschechien antreten musste.

Ein paar Impressionen zu Beginn: Zum vierten Mal betritt die deutsche Mannschaft den Rasen des Old Trafford, das stellenweise wieder erschreckend leer daherkommt. Bei der Hymne erweisen sich die Kroaten als echte 90er-Jahre-Kicker, gut die Hälfte der Truppe tritt nämlich mit hochmodernen Nasenpflastern auf. Die deutsche Elf hingegen beschwört wie bei diesem Turnier üblich mithilfe eines oldschooligen Mannschaftskreises den Teamgeist. Laut ZDF-Kommentator Thomas Wark sind die Botschaften, die im vielleicht 3 Sekunden andauernden Kreis ausgegeben werden, „streng geheim“.

Zu Beginn des Spiels ist festzustellen, dass sich die kroatische Mannschaft das Pressing von den Italienern ganz gut abgeschaut hat und Deutschland in Bedrängnis bringt. Die das gesamte Spiel durchziehenden Nickligkeiten werden daraufhin von den Deutschen eingeläutet: Sammer bekommt für Trikotzupfen Gelb, Klinsmann tritt Vlaovic relativ brutal seitlich gegen das Bein – heutzutage vielleicht Rot. Auf der anderen Seite wird bei einem Foul an Möller der Vorteil ärgerlicherweise nicht gegeben, obwohl der Pass auf den komplett freien Bobic bereits unterwegs war. Die Riesenchance ergibt sich dann in der 13. Minute, jedoch für die Kroaten: Köpke lässt nach einem überaus riskanten Rückpass von Sammer einen Gegenspieler per Dribbling klasse aussteigen (mitspielender Torwart, anyone? :D), sieht sich dann aber nach anschließendem Ziege-Fehlpass einem freien Vlaovic gegenüber – dieser schiebt den Ball im Fallen jedoch am Tor vorbei.

In der 21. Minute flankt Scholl Richtung Sammer, das Zuspiel wird aber von einem blatanten Handspiel des Verteidigers Nikola Jerkan „verteidigt“. Klarer Handelfmeter – was für ein Lapsus von Jerkan. Im Übrigen keine Doppelbestrafung für Jerkan, wie auch beim Elfer gegen Deutschland im vorherigen Spiel. Klinsmann bringt den Ball Brehme-Style ganz souverän unten links unter. Die Führung ist zwar vom Spielverlauf her glücklich, aber diese Dummheit hat sich Jerkan selbst zuzuschreiben. Wie schon in den vorherigen Spielen ertönen sofort überhebliche (und beim bisher Gesehenen unangemessene) „ihr könnt nach Hause fahr’n“ und „Sieg“-Sprechchöre aus den Reihen der wieder mit exzellenten 90er-Harrys besetzten deutschen Fans.

Klinsmann wird anschließend, wie kurz zuvor Stefan Reuter, neben dem Platz behandelt. Beide kamen wieder rein, Klinsmann jedoch humpelt nur über den Platz und wird schließlich mit einem Muskelfaserriss in der Wade für Defensivmann Freund vom Platz genommen. Der Kapitän kann zeitgenössischen Prognosen nach das Turnier vergessen. Die ruppige Verfahrensweise geht nun munter weiter: Stanic fährt Ziege beim Kopfballduell mit dem Arm ins Gesicht, Bilic tritt den am Boden liegenden Scholl – auch das heutzutage mit ziemlicher Sicherheit Rot. Klinsmanns Sturmpartner Bobic muss später (mit Schulterproblemen, die auch sein Turnier beenden) ebenfalls vom Platz. Die Qualität des Spieles sowie die Leistung der deutschen Mannschaft sind bei Halbzeit insgesamt als überschaubar zu bezeichnen.

Nach der Pause kommt Kroatien rasch zum verdienten Ausgleich. Steffen Freund kommt (wie zuvor Köpke) durch einen Rückpass in Schwierigkeiten und schießt den heranstürmenden Jurcevic an. Der Ball prallt ausgerechnet zu Suker, der Köpke umkurvt und in der 51. Minute zum Ausgleich einschiebt. Gerade als Kroatien am Drücker scheint und Erinnerungen an Bulgarien ’94 wach werden, zieht Stimac Scholl Abseits des Balles das Bein weg – Gelb-Rot (56. Minute)! Wie beim Elfmeter Glück für Deutschland, hervorgerufen durch mangelnde Cleverness der Kroaten. Nur wenige Minuten später rennt Babbel im Ballbesitz an der Strafraumgrenze Jerkan um (hätte man Foul geben können), flankt in den Strafraum zu Sammer, der einen Verteidiger anköpft. Der Ball prallt mit etwas Glück in eine gute Position, aus der Sammer unten links einnetzen kann. Die erneute Führung, wieder leicht glücklich zustande gekommen.

In der Folgezeit merkt man garnicht, wer hier eigentlich in Unterzahl spielt, so kommt Suker dann auch zweimal freistehend nahe des 5-Meter-Raumes zum Kopfball, Helmer und Eilts sind jeweils zu weit weg vom Mann. Zum Glück köpft der kroatische Superstar beide Male ziemlich genau in Köpkes Arme. Insgesamt muss man feststellen, dass in diesem Spiel die defensive Souveränität, die besonders im ersten Gruppenspiel gegen Tschechien demonstriert wurde, einer fahrlässigen und unsicheren Spielweise gewichen ist.

Es dauert einige Zeit, bis Deutschland die Überzahl auch in Feldvorteile ummünzen kann. Scholl hat nach einer hart geschlagenen Flanke von Kuntz die Chance den Sack zuzumachen, kann jedoch den Ball aus der Luft nicht richtig annehmen und im freien Tor unterbringen – der Ball war aber auch sicher schwer anzunehmen. In einer letzten harten Aktion wird Ziege von Mladenovic in vollem Lauf abgedrängt und smasht mit brachialer Wucht in die Bande – der Schiedsrichter gibt kein Foul, geknallt hat das aber ordentlich!

Überzeugend ist was anderes, aber Deutschland bringt den Vorsprung über die Zeit und kann mit verletzungsbedingt dezimiertem Kader die Koffer für Wembley packen. Kroatien hat über weite Strecken stärker ausgesehen, jedoch fehlte noch die letzte Cleverness um Deutschland auszuschalten – so jedoch nutzte die DFB-Elf die kroatischen Fehler konsequent aus. Ausrichter England, das sich mit dem bis dato (2015) einzigen bei einem Turnier gewonnenen Elfmeterschießen gegen die spielstärkeren Spanier durchsetzen konnte, wartet als Nächstes im Klassiker. Im anderen Halbfinale trifft Tschechien (überraschender 1:0-Sieg gegen Portugal) auf Frankreich (5:4 n.E. gegen Holland).

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“Rumpelfußball”-Serie Teil 13 – EM 1996 (Vorrunde): Deutschland 0, Italien 0

Durchgekämpft

Nun also das kleine Endspiel gegen Maldini, Casiraghi, den späteren Schalker Di Matteo und Co. Die Auftragslage ist klar: Gegen den Vizeweltmeister mindestens punkten und weiterkommen! Steffen Freund spielt anstelle des gelbgesperrten Babbel, Bobic bekommt seinen zweiten Starteinsatz über Bierhoff, sonst sieht die Elf aus wie gegen Russland. Italiens Coach Arrigo Sacchi, ultimativ cool in ballonseidenem Trainingsanzug, nicht sitzender Käppi und Sonnenbrille, ließ vor dem Turnier Roberto Baggio zu Hause, der einer der Stars des WM-Turniers 1994 war. Es gilt als offenes Geheimnis, dass dies aus einer privaten Animosität zwischen den Beiden resultierte – aus genau jenen persönlichen Gründen beendete Sacchi in den Vorjahren de facto auch die Nationalmannschaftskarrieren von z.B. Gianluca Vialli oder Roberto Mancini.

Aus taktischer Sicht scheint er jedenfalls ordentliche Arbeit zu leisten, denn man merkt sofort in den ersten Minuten, dass dies eine ganz andere Hausnummer ist als die vorherigen Spiele. Deutschland hat im Spielaufbau keinen Platz, schon in der eigenen Hälfte kommen italienische Offensivspieler herangestürmt und stören die Bemühungen. So kommt die erste gute Chance auch von Fuser, dessen Dropkick von Köpke mit einer guten Parade abgewehrt wird. Trotzdem ertönen nach 3 Minuten bereits „ihr könnt nach Hause fahr’n“-Sprechchöre, die deutschen Fans bei dieser EM sind schon sehr unterhaltsam 😀

In der 9. Minute nimmt Casiraghi, der erst Momente vorher Andi Möller brutal umgesenst und dafür zurecht Gelb kassiert hat, Sammer beim angesprochenen Pressing den Ball einfach ab und spurtet allein aufs Tor zu. Köpke rauscht humorlos hinein – Elfmeter, jedoch keine Karte für den Keeper. Den Schuss von Gianfranco Zola pariert Köpke jedoch rechts unten! Im Parallelspiel führt Tschechien indes schon nach 19 Minuten mit 2:0 – das dringt auch ohne Smartphones ins Old Trafford durch, wo Italien nun wohl oder übel gewinnen muss.

Ganz allgemein ist festzustellen, dass im Gegensatz zu einigen Spielberichten die ich im Vorfeld gelesen habe, Deutschland garnicht so schlecht und rein defensiv aufgetreten ist. Der Vorwärtsdrang ist da, mehr noch als bei den Italienern meiner Meinung nach, allerdings sind die Chancen von der Qualität nicht so gut wie auf der Gegenseite. Dies liegt auch an der tollen Abwehrleistung der Squadra Azzura, die in der ersten Halbzeit keinen Schuss auf den Torwart zulassen. Einzig ein Klinsmann-Kopfball nach Möller-Flanke, der knapp neben das Tor geht, beschwört einmal richtig Gefahr. Die guten Abschlüsse und Hereingaben der Italiener werden, zur stetig wachsenden Verzweiflung der Mannen um Roberto Donadoni, allesamt von Andi Köpke vereiltelt. Der 34jährige, welcher für einen Torwart eher klein ist, fliegt kreuz und quer durch den Strafraum und faustet in beeindruckender Manier alles weg.

Nach der Pause geht’s nach dem gleichen Muster weiter, wieder eröffnet Fuser nach Casiraghi-Pass und hämmert den Ball aus dem 16er gnadenlos aufs Tor, wo Köpke eine klasse-Reaktion zeigt und abermals abwehren kann. Nach einer Stunde der Schreck für die DFB-Elf: Es gibt Gelb-Rot für Thomas Strunz. Was für eine Schwächung in diesem Spiel auf Messers Schneide. Die italienischen Offensivbemühungen werden umgehend mehr, die Deutschen werden im Spielaufbau unkonzentrierter und leisten sich (noch) mehr Ballverluste gegen die pressenden Gegner.

Fabrizio Ravanelli, wie Sacchi im wunderbar weiten Spochtanzug gekleideter Juve-Leistungsträger, präsentiert trotz recht jungen Alters wie Viktor Onopko stolz seine haartechnische Alterserscheinung in Form von grauen Haaren. Rooney, Höwedes und Klopp hätten sofort gefärbt! An seiner Stelle bringt der exzentrische Sacchi aber dann doch etwas überraschend Enrico Chiesa als weitere Offensivkraft. Jetzt gilt es für Italien. Die Angriffe häufen sich, doch Köpke und seine Vorderleute machen derweil alles zunichte. In der 86. Minute auf einmal Jubel bei den italienischen Fans – Russland hat das Spiel gegen Tschechien unglaublicherweise gedreht und führt 3:2 – kommen hier doch beide weiter?

In der Nachspielzeit ist die deutsche Elf nurnoch aufs Wegschießen des Balles eingestellt, was den Italienern ungefähr 30.000 Ecken einbringt, die aber allesamt weggefaustet, -gegrätscht oder sonstwas werden. Die erneut laut aufkeimenden „ihr könnt nach Hause fahr’n“-Rufe der krawallbürstigen DFB-Freunde sind Zeugnis für den Ausgleich der Tschechen in der 90. Minute gegen Russland. Mit dem Abpfiff ist damit klar, dass Italien ausgeschieden ist! Deutschland hat sich in dieser Partie, vorallem nach dem Platzverweis, durchgebissen und steht nach dieser enormen kämpferischen Leistung absolut verdient im Viertelfinale. Wie einige der damaligen Spieler nach dem Turnier preisgaben, ein zusammenschweißendes und das Restturnier prägende Spiel.

Deutschland schafft es also als Gruppensieger mit 7 Punkten ins Viertelfinale, während Tschechien wegen des gewonnenen direkten Vergleichs trotz schlechterer Tordifferenz Italien rauskegeln. Russland tritt mit nur einem Punkt die Heimreise an.

Die Viertelfinalpaarungen lauteten England – Spanien, Frankreich – Niederlande, Tschechien – Portugal sowie das im nächsten Rumpelfußball-Teil anstehende Deutschland – Kroatien!

“Rumpelfußball”-Serie Teil 12 – EM 1996 (Vorrunde): Deutschland 3, Russland 0

Vogts stellt für das Russland-Spiel den kompletten Sturm um und bringt statt Bobic und Kuntz Klinsmann und Bierhoff. Hinzu kommt natürlich das Turnieraus von Jürgen Kohler, der wie gegen die Tschechen durch Markus Babbel ersetzt wird.

Deutschland macht von Beginn an gut Dampf, Helmer erreicht im Strafraum eine Kopfballverlängerung nach einem Einwurf – der Ball geht jedoch oben links am Giebel vorbei. In der vierten Minute dann ein Flugkopfball von Andi Möller nach Flanke von Stefan Reuter, doch Torwart Dimitri Charin, der mit einem echt schicken Trikot daherkommt, kann parieren. Im Gegenzug dann in der 9. Minute wie aus dem Nichts die Riesenchance für die Russen! Vom rechten Pfosten prallt der Ball nach einem Schuss in den Strafraum zurück, wo Kovilanov das Leder glücklicherweise genau in Andi Köpkes Arme köpft.

In der Folgezeit ist Deutschland klar am Drücker, kann aber keine zwingenden Torchancen mehr rausspielen. Lob hier auch an die russische Abwehr um Kapitän Viktor Onopko, die das ein oder andere Mal die Bälle klasse wegspitzelt. Onopko, im Gegensatz zu diesen Weicheiern Klopp, Höwedes oder Rooney, steht mit 27 Jahren zu seiner Pläät und braucht keine Haartransplantation! Zum Haare raufen wird es aber in der 40. Minute wieder für Deutschland, als es erneut zu einer saugefährlichen Chance für Russland kommt: Sammer stürzt am Ball vorbei mit dem Gesicht in Christian Zieges „Privatregion“, da wird ein Konter über die rechte Seite eingeleitet, wo Eilts überlaufen wird. Perfektes Zuspiel in die Mitte zum KOMPLETT freistehenden Mostovoi, der aber zu lange zögert und durch Köpke vom Ball losgeeist wird – Glück!

Zur Halbzeit bleibt zu konstatieren, dass Deutschland weitaus mehr vom Spiel hat, die Russen jedoch vergaben die zwei mit Abstand besten Chancen des Spiels. In Halbzeit 2 droht die Sache leicht zu kippen, da Russland nun auch mehr das Spiel macht. Daher fällt unter den Augen des teilnahmslos rauchenden russischen Trainers Romantsev recht überraschend in der 56. Minute das 1:0 für Deutschland: Möller spielt aus dem Halbfeld einen schönen Bogen auf Sammer in den Strafraum, der zunächst am Torwart scheitert. Dieser kann jedoch den Ball nicht festhalten, sodass Sammer nachsetzt und den Ball zur Führung ins Tor stochert.

Die Fans, unter ihnen auch glorreiche 90er Jahre-Harrys wie diese hier, skandieren nach dem Tor bereits „ihr könnt nach Hause fahr’n“. Als ich gerade so überlege, wie widersinnig das angesichts der Gefährlichkeit der Russen ist, werde ich von einem fast schon Todesschrei des Dieter Eilts aus den Gedanken gerissen. Juri Kovtun hat den ewigen Bremer mit Anlauf umgesenst und kassiert glatt Rot! Eilts eilt jedoch ungeachtet seines brutalen Schreis nur 2 Minuten später wieder auf den Platz, was irgendwie so gar nicht in das Image des knüppelharten Abwehrmanns passt.

Jetzt wird es natürlich schwer für die Russen, fast schon unweigerlich fällt dann in der 77. Minute auch das 2:0. Den Pass von Bierhoff nimmt Klinsi rechts vorm 16er mit dem linken Fuß an, wechselt sofort auf den rechten und lässt so den Verteidiger komplett aussteigen. Diagonal aufs Tor zuspurtend netzt er dann mit der Pike links oben im Winkel ein: Wirklich schönes Tor von einem Klassestürmer.

Deutschland, das im Spiel 58% Ballbesitz hatte (Pep Guardiola ist halbwegs zufrieden!) kommt in der Nachspielzeit noch zum 3:0. Der für Bierhoff eingewechselte Kuntz wurschtelt sich und den Ball über einen grätschenden Russen hinweg, steckt ihn dann auf den Elfmeterpunkt zu Klinsi durch, wo dieser kaltschnäuzig rechts unten verwandelt – der Man of the Match wäre somit geklärt. Russland war kein schlechter Gegner und hätte locker in Führung gehen können, allerdings erwies sich die DFB-Elf als viel abgeklärter und tütete den Sieg, vielleicht mit einem Tor zu viel, souverän ein.

Tabelle der Gruppe 3 nach dem zweiten Spieltag:
1. Deutschland, 6 Punkte (+5 Tore)
2. Tschechien, 3 Punkte (-1 Tor)
3. Italien, 3 Punkte (+1 Tor)
4. Russland, 0 Punkte (-4 Tore)

Tschechien hat überraschend Italien bezwungen und ist damit, trotz schlechterem Torverhältnis, ob des direkten Vergleiches auf Platz 2. Deutschland ist trotz zweier souveräner Siege noch nicht ganz durch: Verlieren sie gegen Italien und Tschechien schlägt Russland, kann es je nach Torverhältnis wegen einem Patt der direkten Vergleiche noch zum Aus kommen – bei einem Unentschieden wäre alles klar. Italien muss unbedingt gewinnen, das wird gegen den Vizeweltmeister ein sicherlich heißer Tanz…